Neue Förderung für Umwandlung von Büros in Wohnungen

Auf der einen Seite herrscht in den deutschen Städten eklatante Wohnraumknappheit, die zunehmend zum sozialen Problem wird. Auf der anderen wächst der Leerstand in Bürogebäuden, insbesondere in solchen, deren Zuschnitt, Lage und Ausstattung heutigen Ansprüchen kaum noch gerecht werden. Aktuell werden landesweit mehr als 12 Millionen Quadratmeter Bürofläche nicht genutzt. Da liegt die Idee nahe, […]

Auf der einen Seite herrscht in den deutschen Städten eklatante Wohnraumknappheit, die zunehmend zum sozialen Problem wird. Auf der anderen wächst der Leerstand in Bürogebäuden, insbesondere in solchen, deren Zuschnitt, Lage und Ausstattung heutigen Ansprüchen kaum noch gerecht werden. Aktuell werden landesweit mehr als 12 Millionen Quadratmeter Bürofläche nicht genutzt. Da liegt die Idee nahe, einen möglichst großen Teil dieser Bestandsgebäude in Wohnraum zu verwandeln. Viele Immobilieninvestoren scheuen jedoch die oft enormen Umbaukosten.

An sie wendet sich ein neues Förderprogramm der Bundesregierung: Für jede neu geschaffene Wohneinheit können seit Anfang Juli 30.000 Euro Zuschuss beantragt werden; pro Investor ist die Gesamtfördersumme auf 300.000 Euro begrenzt. Bedingung ist, dass bestimmte Auflagen zur energischen Sanierung befolgt werden. Insgesamt stehen laut Bundesbauministerin Verena Hubertz 300 Millionen Euro für das Programm bereit. Bewilligung und Auszahlung der Förderung erfolgen über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW).

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