Exportwirtschaft schöpft Hoffnung

Nachdem das zweite Quartal der deutschen Exportwirtschaft bereits ein Wachstum von 2,0 Prozent gegenüber dem Vorquartal beschert hat, macht sich vermehrt Optimismus breit. Das vom ifo Institut erhobene Stimmungsbarometer stieg von minus 2,8 Punkten im Juli auf plus 9,6 im August – der kräftigste Anstieg seit Juni 2020. Zuletzt waren die exportierenden Unternehmen im Februar […]

Nachdem das zweite Quartal der deutschen Exportwirtschaft bereits ein Wachstum von 2,0 Prozent gegenüber dem Vorquartal beschert hat, macht sich vermehrt Optimismus breit. Das vom ifo Institut erhobene Stimmungsbarometer stieg von minus 2,8 Punkten im Juli auf plus 9,6 im August – der kräftigste Anstieg seit Juni 2020. Zuletzt waren die exportierenden Unternehmen im Februar 2022 derart zuversichtlich, kurz vor Beginn des Ukrainekrieges.

Während das Chinageschäft nach wie vor dümpelt, hat die Nachfrage aus Europa deutlich angezogen. Insbesondere deutsche Elektroausrüster sind im Zuge des Rechenzentren-Baubooms stark gefragt, ebenso die Hersteller von Datenverarbeitungs- und optischen Geräten. Selbst die kriselnden Autokonzerne zeigten sich in der jüngsten Umfrage hoffnungsvoller. Eingetrübt hat sich die Stimmung dagegen bei Metallerzeugern und -bearbeitern sowie in der Papierindustrie. Dennoch zieht ifo-Umfragechef Klaus Wohlrabe ein positives Fazit: „Die Exportwirtschaft nimmt Fahrt auf.“

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Exportwirtschaft schöpft Hoffnung
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Rund um den Globus häufen sich verheerende Waldbrände. Auch in Deutschland wächst die Gefahr, wie die jüngsten Evakuierungen in Hürtgenwald und Monschau zeigten. Der Deutsche Wetterdienst zählte bis Anfang August circa 22 Tage mit hoher oder sehr hoher Waldbrandgefahr; im gleichen Zeitraum der Jahre 1991 bis 2020 waren es im Mittel rund zehn Tage. Wenn […]